Evangelische Markusgemeinde Backnang

  unser Markusgemeindezentrum - ein Haus für uns alle

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Jahresabschluss 2010

Am 11. Dezember 2010 wurden die Vogelnistkästen gesäubert. Alle Kästen waren mit Nistmaterial gefüllt, so dass wohl alle Wohnungen 'bezogen' waren. In einem Kasten waren jedoch keine Federn zu finden. Da ich bei diesem Kasten einmal beobachtet habe, wie eine Katze in unmittelbarer Umgebung dazu aufgetaucht ist, nehme ich an, dass die Bewohner es vorgezogen haben, wieder umzuziehen.
Am Ende des Jahres ergab die Jahresbilanz der Photovoltaikanlage eine Gesamtsumme von 8737 erzeugten kWh. Das ist ein im Vergleich zu den anderen Jahren eher mittelmäßiger Wert. Der Schnee sorgte doch dafür, dass etliche Tage aufgrund der abgedeckten Solarpanels gar kein Strom erzeugt wurde. Trotzdem können wir mit ca. 970 kWh erzeugtem Strom pro installierter kWhp sehr zufrieden sein.

 

Dezember 2010





Weiterhin grünes Licht für den Grünen Gockel!

Am 9.November war es wieder soweit: Das Umweltteam stellte seine im vergangenen Jahr durchgeführten Projekte dem Kirchengemeinderat zur Begutachtung vor. Die Markusgemeinde nimmt nun schon seit gut 7 Jahren an dem System "Grüner Gockel" teil. Durch das jährlich stattfindende "Managementreview" soll sichergestellt werden, dass durch die Teilnahme auch in Zukunft positive Auswirkungen auf umweltrelevante Aspekte der Gemeinde zu erwarten sind.
Neben der erfolgreichen Revalidierung in 2009, von der auch die Urkunde im Foyer des MGZ zeugt, ließ man auch andere Projekte wie die Teilnahme der Gemeinde am Projekt "111 Kirchen für den Artenschutz", "Erneuerung der Umwälzpumpen im MGZ" und "Anbringen von Nistkästen am Gebäude mit Unterstützung des NABU" Revue passieren. Neben diesen auch äußerlich gut sichtbaren Aktionen bleiben andere eher unsichtbar: das Ablesen, Kontrollieren und Dokumentieren der Zählerstände von Strom, Heizung und Wasser, die jährliche Entsorgungsaktion von verbrauchtem Büromaterial und das Sammeln und Besprechen von neuen Ideen bei den mindestens 4 mal im Jahr stattfindenden Umweltteamtreffs.
Nachdem der KGR sich vom Rückblick in die nähere Vergangenheit zufrieden zeigte, verspricht auch der Blick in die Zukunft umweltrelevante Fortschritte: so werden die Gebäude Markusgemeindezentrum (mit Kindergarten) und das Hauptgebäude des Geschwister-Scholl-Kindergartens ab Januar 2011 mit umweltfreundlich erzeugtem Strom (aus Wasserkraft) versorgt. Das bedeutet für unsere Gemeinde eine wesentliche Verringerung des durch uns verursachten CO2 Ausstoßes.

Am Ende beschloss der KGR, dass das Umweltteam seine Arbeit im Rahmen des "Grünen Gockel" fortsetzen soll. Das hat uns natürlich gefreut.

Außerdem freute es uns, dass Pfarrer Koschel angekündigt hat, auch für das Pfarrhaus für den Bezug von umweltfreundlich erzeugtem Strom zu sorgen.

Dadurch ist ein weiteres Anliegen des Systems "Grüner Gockel" erfüllt: es soll andere dazu anspornen, in ihrem privaten Umfeld mögliche umweltrelevante Verbesserungen zu erkunden und umzusetzen. Lassen auch Sie sich anstecken?

 

 

November 2010

 


Tip:  CO2-Rechner für Jugendliche

Aus einer PRESSEINFORMATION der KATE
(Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung in Stuttgart):

 

Wie viele CO2 Emissionen verursache ich durch meinen täglichen Weg zur Schule oder Arbeit? Wie hat meine Ernährungsweise Einfluss auf das Erdklima? Warum ist es besser, T- Shirts aus Europa zu kaufen oder Lebensmittel auf dem Wochenmarkt? Und wie stehe ich letztlich mit meiner CO2- Bilanz gegenüber einem Jugendlichen aus Peru oder Indien da?

Der von KATE-Stuttgart in Zusammenarbeit mit KlimAktiv entwickelte CO2 Rechner soll Jugendliche sensibilisieren und zum nachdenken und diskutieren anregen....

Das Projekt entstand in Kooperation mit der BUNDJugend Baden-Württemberg, der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik in Stuttgart-Botnang und mit finanzieller Unterstützung des Evangelischen Entwicklungsdienstes (eed), des Katholischen Fonds, InWent und der Europäischen Kommission.

 

Informieren Sie sich über die Aktion und die KATE!

 

---> Zum CO2- Rechner

---> KATE Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung in Stuttgart

 

 


Der Frühling kommt doch!

Erst war es im April sehr trocken. Dann kam der Mai, der bisher eher trübe und regnerisch und vor allem kühl war. Nicht unbedingt einfache Bedingungen für Pflanzen und Tiere. Insbesondere die von den Konfis letzten Herbst gepflanzte Elsbeere machte uns Sorgen. Fehlte ihr doch eines Tages plötzlich ein Großteil ihrer Spitze.
Das noch junge zarte Pflänzchen bekam daraufhin einen Stützstock spendiert. Neben dem Effekt, dass das kleine Bäumchen nun einen guten Halt hat, ist es jetzt auch eher als gehegtes Gut der Gemeinde schon von weitem zu erkennen. Und es scheint sich tatsächlich nicht unterkriegen zu lassen. So treibt es nun schon einige Blätter, die Hoffnung machen, dass da doch ein großer Busch - wenn nicht gar ein Baum - draus werden könnte.

 

 

Mai 2010

 






Neben der Elsbeere (links) zeigen auch der Feldahorn und der Schmetterlingsflieder eindeutig grüne Anzeichen für den Frühling



Umweltbericht 2010 fertiggestellt

Was lief im Umweltaudit im vergangenen Jahr? Welche umweltrelevanten Zahlen wurden für die Gemeinde ermittelt. Wie sieht die Umweltbilanz 2009 der Markusgemeinde aus ?....Dies und andere Informationen können dem fertiggestellten Umweltbericht 2010 entnommen werden, den Sie z.B. hier herunterladen können:

 

April 2010

 


Nistkasten-Aktionstag

Sägen, Bohren, Schrauben, Kleben und Schleifen....das Umweltteam legte sich ganz schön ins Zeug, um den Fledermäusen eine Unterkunft herzurichten. Vor etwa einem Jahr hatte uns ein Mitglied des NABU darauf hingewiesen, dass einige Wände des MGZ - bei entsprechender Vorbereitung - durchaus Unterschlupf und Lebensraum für Fledermäuse und Schwalben bieten könnten.
Dieses Jahr haben wir damit ernst gemacht. Die Fledermaus-Nistkästen wurden nach Anleitung einer Naturschutzgruppe hergestellt. Außerdem spendierte der NABU noch zwei professionell hergestellte Schwalben-Doppelnester. Am 7.April wurden die Bauten montiert.

Nun heißt es geduldig abwarten und beobachten. Ob die Nester/Kästen angenommen werden ist natürlich völlig offen. Das kann Jahre dauern.
Immerhin - das Angebot von unserer Seite aus steht bzw. 'hängt'....

 

 

März / April 2010

 





Wenn es um praktische Holzarbeiten geht, ist Peter Gassen die treibende Kraft im Umweltteam
...da wird was draus !          Hoffentlich sehen das die Fledermäuse auch so.


Verbesserung hinter den Kulissen

In diesen Raum des Markusgemeindezentrums 'verirren' sich Gemeindeglieder äußerst selten. Trotzdem sollte seine Bedeutung nicht unterschätzt werden: es geht um den Heizraum. Hier steht die Gasheizung und von hier aus wird warmes Wasser erzeugt und in alle Räume des MGZ gepumpt. Und das praktisch jeden Tag.
Zu Beginn des Jahres wurden hier 3 Umwälzpumpen ausgetauscht. Die neuen Pumpen sind vom Stromverbrauch her wesentlich sparsamer. So macht sich der Austausch schon nach kurzer Zeit nicht nur für die Umwelt sondern auch für den Geldbeutel der Markusgemeinde bezahlt.

An dieser Stelle sei Herrn Reisenbüchler, Herrn Stroh, dem KGR und der Kirchenpflege, die uns mit einem günstigen Angebot entgegen kam, für ihre Zusammenarbeit gedankt.
Fazit: Wenn alle an einem Strang ziehen, dann kann einiges geschafft werden!

 

 

Januar 2010

 





Hausmeister Andreas Reisenbüchler im Heizkeller des Markusgemeindezentrums vor den kürzlich neu eingebauten Umwälzpumpen.

Dezenter Hinweis

Haben Sie es schon bemerkt ? Seit einiger Zeit prangt an beiden Eingängen des Markusgemeindezentrums ein kleines Blechschild mit dem Grünen Gockel drauf. Hinweis dafür, dass hier eine Gemeinde sich darum kümmert, umweltrelevante Aspekte in ihrem Alltag zu berücksichtigen und dies auch ganz transparent von außen kontrollieren zu lassen.
Eines der Schilder bekamen wir schon vor Jahren. Doch der KGR meinte, dass an beiden Eingängen solch ein Schild hängen sollte. So haben wir denn eines nachbestellt und schließlich auch bekommen. Nun sind die Schilder montiert. Wir wollen uns Mühe geben, dem dahinter stehenden Anspruch auch weiterhin gerecht werden zu können.

 

 

Winter 2009 / Frühjahr 2010

 







zuletzt aktualisiert:  05.01.2011, 22:23

 Datum: 07.02.2012 07:02 Uhr



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